In Sicherheit unter Menschen und auf dem Schulweg. Bringen Sie Ihrem Kind wichtige Regeln bei.

Sobald ein Kind in Ihr Leben tritt, können Sie nicht vermeiden, sich um es zu sorgen. Ob Sie nun ein ängstlicher Elternteil sind oder so leicht nichts aus der Ruhe bringt – es gibt Situationen, auf die Sie Ihr Kind vorbereiten sollten. Was kann ihm draußen, fernab der Sicherheit des Zuhauses, drohen?

Verirrtes Kind

Davor fürchten wir uns alle. Wir gehen irgendwohin, wo viele Menschen zusammenkommen, es viele Verlockungen gibt und Chaos herrscht. Ein Moment der Unaufmerksamkeit genügt, und das Kind ist weg. Bereiten Sie sich im Voraus auf diese unangenehme Situation vor, damit jeder weiß, wie er sich verhalten soll.

  • Beginnen Sie schon zu Hause und ziehen Sie Ihrem Kind Kleidung in auffälligen Farben an. Lassen Sie es sich auch merken, was Sie selbst tragen.
  • Die Grundregel lautet: Wenn du dich verirrst, bleib stehen. Das Kind muss wissen, dass es sich niemals allein auf die Suche nach den Eltern machen soll.
  • Mit einem älteren Kind können Sie einen gut erkennbaren Treffpunkt vereinbaren, falls Sie sich verlieren.
  • Wenn das Warten am Platz zu lange dauert, ist es doch nötig, um Hilfe zu bitten. Wichtig ist zu wissen, an wen sich das Kind wenden kann: an einen Polizisten, Sanitäter, Veranstalter, Verkäufer, Sicherheitsmitarbeiter oder am Informationsstand. Wenn keine solche Person in Sicht ist, ist es eine gute Wahl, sich an eine Mutter mit Kindern zu wenden.
  • Stellen Sie sicher, dass das Kind den Namen der Mutter, des Vaters oder einfach der Begleitperson nennen kann. Die Information „Ich war mit Mama“ hilft bei der Suche nicht.

Seinen vollständigen Namen oder sogar die Telefonnummer der Eltern deutlich sagen zu können, ist eine großartige Fähigkeit. Aber wie Sie wissen, haben Kinder oft schüchterne Phasen, in denen sie nicht einmal mit der Großmutter sprechen wollen. Kommt noch der Stress einer Krisensituation hinzu, kann man sich nicht darauf verlassen, dass sie sich an alles erinnern. Deshalb sollte das Kind wichtige Informationen gut lesbar bei sich tragen. Eine ideale Lösung ist ein Identifikationsarmband. Weil wir an die Sicherheit der Kinder und die Ruhe der Eltern denken, finden Sie es in unserem Angebot. Auf das robuste Armband können Sie leicht den Namen des Kindes, eine Telefonnummer oder jede andere wichtige Information schreiben. So müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass das Kind einen Zettel mit der Telefonnummer in der Tasche verliert oder sich gar nicht daran erinnert.

Nicht jeder ist ein Freund

Ob das Kind nun ungeplant allein draußen ist oder alt genug, um sich ohne Aufsicht zu bewegen – es muss wissen, wie man mit Fremden umgeht.

Welche Regeln sollte man dem Kind beibringen?


Das Wichtigste, was jedes Kind wissen muss:

Mit einem Fremden

  • nicht sprechen, nichts Persönliches erzählen
  • nirgendwo mitgehen
  • nichts annehmen
  • nicht ins Auto steigen

  • Sagt jemand, er kenne Mama oder Papa? Hast du ihn schon mehrmals mit ihnen gesehen? Gab es eine gute Stimmung zwischen ihnen? Wenn nicht, vertraue ihm nicht.
  • Verlasse dich nicht auf das Aussehen. Schöne Kleidung und ein Lächeln garantieren nicht, dass jemand gut ist. Nur weil ein Fremder etwas über dich oder deine Eltern weiß, heißt das nicht, dass du ihm vertrauen kannst.
  • Schäme dich nicht zu sagen: Meine Eltern haben mir verboten, mit Fremden zu sprechen, und ich kenne Sie nicht.
  • Schäme dich nicht wegzulaufen.
  • Es ist immer besser, jemanden falsch einzuschätzen, der nichts Böses wollte, als jemandem zu vertrauen, der dir schaden will.

Selbstständiger Schulkind

Der Schulanfang steht vor der Tür. Manche Kinder werden bald selbstständiger und gehen allein zur Schule und zurück. Das ist ein großer Schritt, auf den man sich vorbereiten muss, damit sowohl Sie als auch Ihr Schulkind beruhigt sein können.

  • Die Grundlage ist eine Schultasche und Kleidung mit reflektierenden Elementen. In den Herbst- und Wintermonaten, wenn es morgens oft noch dunkel oder neblig ist, fügen Sie reflektierende Bänder hinzu, zum Beispiel an den Armen.
  • Gehen Sie den Weg mehrmals gemeinsam ab und weisen Sie auf geeignete Stellen zum Überqueren der Straße hin. Beim letzten Mal lassen Sie das Kind allein gehen und beobachten Sie es still, vielleicht ein paar Schritte dahinter.
  • Sprechen Sie darüber, dass man unterwegs aufmerksam sein muss. Kopfhörer und auf das Handy zu schauen, müssen bis zu Hause warten.
  • Das Überqueren der Straße gehört zu den größten Gefahren auf dem Weg. Besprechen Sie, dass selbst eine grüne Ampel oder das Anhalten eines Fahrers nicht bedeutet, dass man gedankenlos auf die Straße rennen kann – man muss trotzdem aufpassen.
  • Wird Ihr Kind öffentliche Verkehrsmittel benutzen? Es kann passieren, dass es versehentlich in den falschen Bus einsteigt oder an der falschen Haltestelle aussteigt. Besprechen Sie auch diese Notfallszenarien.

Wenn ein Kind allein unterwegs ist, wollen Eltern eine Möglichkeit haben, mit ihm zu kommunizieren. Wenn Sie noch kein Handy kaufen möchten, sind Kinder-Smartwatches eine gute Option. Egal welches Gerät Sie wählen – bringen Sie dem Kind bei, wie man es benutzt, damit es auch in einer Stresssituation nicht zögert. Richten Sie die wichtigsten Kontakte für eine schnelle Anwahl ein. Mama und Papa sind nicht immer erreichbar. Es ist daher gut, auch Nummern von anderen Familienmitgliedern oder Freunden, denen Sie vertrauen, sowie die Telefonnummer der Schule zu haben.

Jetzt wissen Sie, was Ihr Kind alles können sollte, um sicher zu sein, auch wenn es allein unterwegs ist. Wie übt man all das? Vergessen Sie lange Vorträge. Fragen Sie Ihr Kind stattdessen gleich zu Beginn, wie es in einer bestimmten Situation reagieren würde. Lassen Sie es überlegen, ob das wirklich die beste Lösung ist und was es anders machen könnte. Nutzen Sie jede Gelegenheit im Alltag, um gemeinsam zu besprechen, wie man sich richtig verhält.

Ihr Mama Labels Team wünscht Ihnen schöne Momente draußen mit Ihren Kindern.